Donnerstag, 22.01.2026

Hofheim soll bis 2030 ein Glasfasernetz für fast 24.000 Anschlüsse erhalten

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Die Deutsche Telekom plant, in Hofheim am Taunus in mehreren Bauabschnitten bis zum Jahr 2030 ein vollständig neues Glasfasernetz zu errichten. Das Unternehmen nennt eine Zielgröße von knapp 24.000 Haushalten und Unternehmen. Die Arbeiten für das erste Ausbaugebiet in der Kernstadt, das mehr als 4.000 Haushalte umfasst, sollen im zweiten Quartal 2026 beginnen.

Ausbauplan und Zeitplan

Laut Telekom ist der Ausbau in mehreren Etappen vorgesehen. Der Vollausbau für nahezu 24.000 Anschlüsse soll bis 2030 erfolgen. Das erste Teilprojekt startet demnach im Stadtzentrum und betrifft über 4.000 Haushalte. Die neue Infrastruktur ermöglicht Übertragungsraten bis 1.000 Megabit pro Sekunde.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bereits als Interessenten registrieren. Die Telekom weist darauf hin, dass eine höhere Anzahl von Anmeldungen den Beginn weiterer Ausbaugebiete beschleunigen kann. Außerdem kündigt das Unternehmen an, vor Ort über das Projekt zu informieren: Ein Infomobil wird vom 26. Januar bis 30. Januar 2026 auf dem Kellereiplatz stehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 10:00 bis 18:00 Uhr und Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Beratungsmöglichkeiten bietet die Telekom in lokalen Shops und über mehrere kostenlosen Hotlines.

Was Bewohner und Eigentümer beachten sollten

Die Telekom erklärt, dass ein Glasfaseranschluss nicht automatisch ins Gebäude gelegt wird. Mieter müssen einen Glasfaser-Tarif buchen. Bei Mietwohnungen übernimmt die Telekom die Abstimmung mit dem Eigentümer, dessen Zustimmung erforderlich ist. Eigentümer von Ein oder Zweifamilienhäusern erhalten den Hausanschluss nach Unternehmensangaben kostenfrei, wenn sie einen Tarif buchen. Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten können demnach ebenfalls einen kostenfreien Hausanschluss erhalten, sofern der Eigentümer zustimmt. Für die aktive Nutzung des Internets ist in jedem Fall eine Tarifbuchung erforderlich.

Die Telekom will Eigentümer, Hausverwalter und Wohnungsunternehmen schriftlich über die nötigen Schritte informieren. Vertriebsmitarbeiter, die im Auftrag der Telekom beraten, tragen dem Unternehmen zufolge Kleidung mit Telekom Logo und können sich mit Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben ausweisen. Zur Identifikation am Telefon steht eine zusätzliche Rufnummer zur Verfügung.

Technik, Nutzen und Erwartungen

Die Telekom nennt mehrere Vorteile der Glasfasertechnologie. Glasfaserkabel erlauben deutlich höhere Übertragungsraten als Kupferleitungen und sollen eine stabilere Verbindung für digitales Lernen, Arbeiten, Streaming und Gaming bieten, auch wenn viele Geräte gleichzeitig genutzt werden. Das Unternehmen verweist zudem auf eine geringere Störanfälligkeit gegenüber äußeren Einflüssen und auf einen niedrigeren Energieverbrauch im Vergleich zum Kupfernetz.

Wilhelm Schultze, Bürgermeister von Hofheim, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, schnelles Internet sei heute beinahe so wichtig wie Heizung, Wasser und Strom. Er betont, dass ein Glasfaseranschluss die Stadt als Wohn und Arbeitsort attraktiver mache und langfristig die Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Entwicklung sicherstelle. Hans Czorny, Regionalmanager der Telekom, macht darauf aufmerksam, dass bei einer sofortigen Tarifbuchung der Hausanschluss kostenfrei sei und so Aufwand und spätere hohe Ausgaben vermieden werden könnten.

Weitere Informationen zur Verfügbarkeit und zu Tarifen stellt die Telekom auf www.telekom.de/glasfaser bereit. Für Unternehmen gibt es eine eigene Hotline und Informationsseite unter www.telekom.de/vollglas.

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