Dienstag, 12.05.2026

Kunsthaus Wiesbaden startet neue Website mit digitalen Rundgängen und barrierefreien Angeboten

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Seit Donnerstag, dem 7. Mai, ist die neue Website des Kunsthauses Wiesbaden online und soll die Angebote des Hauses sichtbarer und leichter zugänglich machen. Die Seite bündelt Informationen zu aktuellen Ausstellungen, präsentiert die Künstlerinnen und Künstler des neu eröffneten Atelierhauses und stellt die digitale städtische Kunstsammlung zur Verfügung. Viele Inhalte sind in zwölf Sprachen abrufbar, unterstützt durch automatische Übersetzungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz.

Digitale Zugänge und multimediale Bestände

Besucherinnen und Besucher können sich erstmals digital durch das Kunsthaus bewegen. Ein kurzer Film führt über das Areal, das Ausstellungsarchiv zeigt vergangene Projekte multimedial, und ein Actionbound Rundgang ermöglicht das Entdecken von Kunst im öffentlichen Raum per Smartphone oder Tablet. Ziel ist es, analoge und digitale Angebote zu verknüpfen und die Vorbereitung auf einen Besuch zu erleichtern.

Sammlung, Atelierhaus und Vermittlung

Die Website stellt auch das im September vergangenen Jahres eröffnete Atelierhaus vor und zeigt die Arbeiten der dort ansässigen Künstlerinnen und Künstler. Zudem ist die digitale städtische Kunstsammlung, die Online Datenbank der Artothek, Teil des Angebots. Das Ausstellungsarchiv dokumentiert die Aktivitäten der vergangenen Jahre und soll die Vermittlung und Forschung unterstützen.

Barrierefreiheit und Teilhabe

Das Kunsthaus betont seinen Anspruch auf breite kulturelle Teilhabe. Die neue Webpräsenz setzt wichtige Voraussetzungen der Barrierefreiheit um. Erste Inhalte in Gebärdensprache sind bereits verfügbar. Für alle Ausstellungen werden kostenfreie inklusive Führungen angeboten, und das Haus richtet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Einschränkungen.

Verankerung im Museumsnetzwerk

Seit 2020 ist das Kunsthaus Mitglied des Museumsbundes und beteiligt sich regelmäßig am Internationalen Museumstag. Damit unterstreicht das Haus seine Rolle in der öffentlichen Vermittlung von zeitgenössischer Kunst und in Debatten zu gesellschaftsrelevanten Themen.

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