Donnerstag, 19.02.2026

Stadtverordnete genehmigen Teilabriss und Beginn der Schadstoffsanierung an der Walhalla

Empfohlen

Die Stadtverordnetenversammlung hat den Weg für die Sanierung der Walhalla frei gemacht. Beschlossen wurden der Abbruch eines westlichen Anbaus aus den 1930er Jahren, die Schadstoffsanierung und die statische Ertüchtigung des Gebäudes. Erste sichtbare Arbeiten sind für den Sommer geplant, die vorläufigen Kosten werden auf rund 70 Millionen Euro geschätzt.

Entscheidung und weitere Planungsschritte

Mit dem Beschluss soll zunächst der Rückbau des westlichen Anbaus ermöglicht und die Vergabe zusätzlicher Planungsleistungen freigegeben werden, um eine vertiefte Kostenberechnung vorzulegen. Ein ausführender Beschluss sowie das Betreiber- und Mietmodell bleiben offen und sollen zu einem späteren Zeitpunkt separat entschieden werden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bewertete die Entscheidung als einen wichtigen Fortschritt für die Wiederbelebung des Hauses.

Bauliche Maßnahmen und Untersuchungen

Die Maßnahmen starten mit der Schadstoffsanierung und der statischen Ertüchtigung des Bestands. Sichtbar werden die Arbeiten in der Hochstättenstraße: Dort ist für den Sommer der Rückbau eines Seitenschiffs entlang des Festsaals vorgesehen. Dabei sollen Reste der historischen Fassade freigelegt werden, die in die Gestaltung der neuen Fensterfassaden des Büros Waechter und Waechter einfließen sollen.

Außerdem sind genauere Untersuchungen vorgesehen, etwa an Zwischendecken und an der Dachgeschossdecke mit Rabitzbekleidung. Deren Ergebnisse sollen die Restaurierungsarbeiten und die erforderlichen statischen Maßnahmen gezielt bestimmen. Weitergehende Voruntersuchungen im Innenraum sollen beginnen, sobald ein Bekleidungsgeschäft im Erdgeschoss auszieht. Der Mieter soll nach Angaben der Stadt Ende März 2026 ausziehen.

Kostenrahmen und Zeitplan

Auf Basis des gegenwärtigen Planungsstandes liegen die vorläufigen Gesamtkosten für die Sanierung bei geschätzten rund 70 Millionen Euro. Der Abschluss der Arbeiten ist nach jetziger Planung für das Jahr 2030 vorgesehen. Konkrete Ausführungsentscheidungen und Finanzierungsmodelle stehen noch aus und sollen in weiteren Sitzungsvorlagen behandelt werden.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles