Donnerstag, 22.01.2026

Kiedrich will private Dächer und Parkplätze für Photovoltaik und Solarthermie nutzen

Empfohlen

Der Gemeindevorstand von Kiedrich hat die Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, mitzuteilen, ob sie ihre Dachflächen oder sonstige geeignete Flächen für Photovoltaik oder Solarthermie zur Verfügung stellen würden. Die Gemeinde prüft damit Möglichkeiten, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, ohne dass Eigentümerinnen und Eigentümer Kosten für die Anlagen tragen sollen.

Ziel und Umfang des Vorhabens

Im Mittelpunkt stehen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auf privaten Dächern, weiteren geeigneten Flächen und auf gemeindeeigenen Parkplätzen. Die Gemeinde sieht darin einen Beitrag zur lokalen Energiewende und zum Klimaschutz. Konkrete Flächen oder Projekte wurden in der Mitteilung nicht benannt.

Vorgehen der Verwaltung

Der Gemeindevorstand möchte zunächst die Bereitschaft der Bürgerschaft erheben. Bei ausreichender Resonanz werde geprüft, ob es Anbieter gibt, die die Anlagen installieren, betreiben und finanzieren würden. Ziel ist offenbar ein Modell, bei dem Dritte die Investitionen übernehmen und die Flächeneigentümerinnen und Flächeneigentümer keine Kosten zu tragen haben.

Wie die Bevölkerung reagieren soll

Die Gemeinde bittet um Rückmeldungen von Eigentümerinnen und Eigentümern, unabhängig davon, ob diese grundsätzlich zustimmen oder ablehnen. Jede Rückmeldung diene der Planung und der Abschätzung der Umsetzbarkeit gemeinschaftlicher Projekte.

Weitere Details zum weiteren Ablauf oder zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern wurden in der Pressemitteilung nicht genannt. Die Initiative markiert einen vorbereitenden Schritt der Kommune, um mögliche Kooperationsmodelle mit externen Anbieterinnen und Anbietern für erneuerbare Energien auszuloten.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles