Die EU-Finanzminister haben beschlossen, dass chinesische Online-Händler wie Shein, Temu und AliExpress ab 2026 Abgaben auf ihre Sendungen in die EU zahlen müssen, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und Betrug zu bekämpfen. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den bisher kostenfreien Import von günstigen Waren aus China, der nun durch die Einführung von Zöllen auf Billigpakete ab 2026 reguliert wird. Die EU-Kommission warnt vor dem exponentiellen Anstieg chinesischer Pakete in die EU und betont die Notwendigkeit gleicher Wettbewerbsbedingungen.
Shein und Temu zählen zu den populärsten asiatischen Shoppingportalen in Deutschland, stehen jedoch unter Kritik hinsichtlich Produktqualität, Kontrollen und Wettbewerbsbedingungen. Die Entscheidung der EU-Finanzminister zielt darauf ab, den fairen Wettbewerb zu fördern, Betrug einzudämmen und die Flut günstiger chinesischer Sendungen in die EU zu regulieren. Diese Regelung wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf Verbraucher, Unternehmen und den gesamten Online-Handel haben.

