Donnerstag, 22.01.2026

SEG beruft André Reisig als weiteren Geschäftsführer ab April 2026

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Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG hat zum 1. April 2026 André Reisig als weiteren Geschäftsführer bestellt. Die Berufung gilt für drei Jahre. Reisig folgt damit auf Roland Stöcklin, der das Unternehmen verlassen hat, wie der Aufsichtsratsvorsitzende und Bau und Verkehrsdezernent Andreas Kowol mitteilte.

Beruflicher Hintergrund und Zuständigkeiten

Reisig ist 56 Jahre alt und hat einen Hintergrund als Architekt und Immobilienökonom. Er war in verschiedenen leitenden Positionen in der Immobilienwirtschaft der Region Rhein Main tätig und sammelte dabei Erfahrungen in Architektur, Projektentwicklung und Projektsteuerung sowie in der Geschäftsleitung. In früheren Funktionen arbeitete er sowohl als Dienstleister im Bereich Architektur und Planung als auch als Bauherrenvertreter und Projektentwickler für Gewerbeimmobilien.

Zuletzt war Reisig bei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Hofheim und Gießen beschäftigt. Dort verantwortete er die Entwicklung ganzer Quartiere und die Planung von Infrastrukturgebäuden zur Daseinsvorsorge. Zu seinen Aufgaben gehörten auch strategische Themen wie Dekarbonisierung, Portfoliomanagement, nachhaltiges Bauen und Mobilitätskonzepte. Darüber hinaus bringt er nach eigenen Angaben langjährige Erfahrung in kommunaler Gremienarbeit und in der Entwicklung von Kommunikationsstrategien für komplexe Bau und Stadtentwicklungsprojekte mit.

Ziele und Erwartungen

Andreas Kowol bezeichnete Reisig als fachlich hochqualifizierte und engagierte Führungspersönlichkeit, die das Team der Geschäftsführung ergänze. Kowol zeigte sich zuversichtlich, dass Reisig die künftigen Herausforderungen der Stadtentwicklung in Wiesbaden entschlossen und vorausschauend angehen werde.

Reisig selbst sieht die SEG als eine „Möglichmacherin“ der Stadtentwicklung, die in den Bereichen Daseinsvorsorge, Wirtschaftsförderung und Baulandentwicklung aktiv sei. Er betonte die Bedeutung von Nachhaltigkeit, der Belebung der Innenstadt und einer stärkeren Sichtbarkeit der SEG in der Stadtgesellschaft. Ziel sei es, die anstehenden Aufgaben mit dem breit aufgestellten Team an Spezialisten zu bewältigen.

Kooperation und Kommunikation

Der künftige Geschäftsführer forderte eine enge und transparente Zusammenarbeit mit den städtischen Gesellschaften und der Verwaltung. Aus seiner bisherigen Tätigkeit wisse er, wie entscheidend klare und offene Kommunikation für die Akzeptanz von Projekten sei. Für komplexe Vorhaben nannte er das Definieren von smarten und erreichbaren Zwischenzielen sowie die gleichzeitige Betrachtung kaufmännischer und technischer Aspekte als wichtig.

Die Bestellung Reisigs markiert einen personellen Wechsel in der Leitung der SEG. Konkrete Projekte oder Änderungen in der Unternehmensstrategie wurden mit der Bekanntgabe nicht verbunden.

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